Ausflug nach Sachsen

Ab ins südliche Nachbarland Brandenburgs: Am 8. August ging es über Freital nach Dresden, Moritzburg und Meißen.

Schloss Moritzburg in Sachsen

Manchmal findet man auf Gebrauchtwarenmärkten im Internet günstige Dinge. Da fährt man dann schon mal für ein 20 € Schnäppchen bis nach Sachsen, denn überall anders wäre es 100 bis 200 € teurer gewesen. Da rechnet sich auch die Tankfüllung. Um es darüber hinaus noch zu einem sinnvollen Ausflug zu machen, galt es ein paar Punkte auf der Liste abzuhacken.

Brunnen in Freital

Blick über das Elbtal

Am Elbufer in Dresden

Nach der Abholung in Freital fuhr ich ins benachbarte Dresden. Nicht in die Innenstadt, denn da war ich in den vergangenen Jahren schon öfter. Ich machte einen kurzen Stopp am Elbufer, um mich auf einem dort stattfindenden Markt zu verpflegen. Von hier ging es weiter nach Loschwitz. Mit der dortigen Schwebebahn bin ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr gefahren. Irgendwann in den 80ern war ich mit meiner Mutter hier. Seit 1901 fährt diese Bahn. Von Oberloschwitz aus hat man einen wunderbaren Blick über das Blaue Wunder (Loschwitzer Brücke), das Elbtal und Dresden.

Blick über die Elbe

Und wenn ich dem Wikipedia-Eintrag trauen kann, muss der Besuch mit Mutti wohl 1983 oder Jahresanfang 1984 gewesen sein. Denn laut diesem Eintrag war die Bahn von 1984-1992 wegen Sanierung außer Betrieb. (Höchstwahrscheinlich in den Semesterferien, damals studierte meine Mutter in Weimar.)

Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg

Schon auf dem Weg zum Schloss Moritzburg, merkt man, dass man sich einem besonderen Ort nähert. Aus Dresden kommenden führt die Allee schnurgerade auf das Schloss zu. Vollständig von Wasser umgeben kommt dieses dann besonders schön zur Geltung.

Der Bau der barocken Jagdresidenz wurde im 16. Jahrhundert unter dem sächsischen Herzog Moritz begonnen und unter Kurfürst August des Starken 1730 vollendet. Da dieser die polnische Königskrone anstrebte, konvertierte er von der evangelisch-lutherischen Konfession zum katholischen Glauben. Daher wird in der Schlosskapelle seit 1699 die heilige Messe gefeiert.

Abseits der historischen Bedeutung für Sachsen kennt fast jeder Ossi Schloss Moritzburg aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ein deutsch-tschechischer Märchenfilm, der früher und vielleicht auch noch heute in der Weihnachtszeit hoch und runter lief.

Erdbeerkuchen und Eiskaffee im Schlossrestaurant kann ich empfehlen.

Meißen

Meißem, Blick auf den Burgberg mit Dom und Albrechtsburg

Letzte Station des Tagesausflugs war Meißen. Bekannt nicht nur für das hier hergestellte Porzellan. Hoch über der Elbe thronen der Dom zu Meißen und die Albrechtsburg. Der Dom war von 968 bis 1581 die Kathedrale des Bistums Meißen. Die Albrechtsburg direkt neben dem Dom, gilt als erster deutscher Schlossbau (ein Schloss ist ein unbefestigter Wohnbau und im Gegensatz zur Burg keine befestige Wehranlage).

Vom Parkplatz an der Elbe ist man durch die Gassen der Altstadt schnell auf dem Burgberg und kann von hier die Aussicht auf die Altstadt und die Frauenkirche genießen.