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Weihnachtsbrief des Fraktionsvorsitzenden

Liebe Teltower, liebe Freunde der CDU-Teltow,

das vergangene Jahr war mit den Wahlen in Europa, im Land und in den Kommunen ein sehr ereignisreiches. Für uns als Teltower CDU-Fraktion hat es viele Veränderungen gebracht. Wir konnten uns nach dem aktiven und guten Wahlkampf leicht verbessern und stehen nun mit einem neuen Team in der Verantwortung. Es freut mich, dass wir uns so gut zusammen gefunden haben und in der SVV ein verlässlicher Partner sind der ernst genommen wird und auf den die Verwaltung immer wieder angewiesen ist. Obwohl wir nicht die größte Fraktion sind, sind wir doch in einer guten Position, um unsere Vorstellungen einzubringen und umzusetzen. Es freut mich auch, dass unsere erfahrenen ehemaligen Stadtverordneten weiterhin der Fraktion mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Allen aktiven und ehemaligen Stadtverordneten, Sachkundigen Einwohnern und den Mitgliedern in Partei und Vorstand die uns im vergangenen Jahr den Rücken gestärkt haben und insbesondere allen Teltowern, die uns bei den vergangenen Wahlen ihr Vertrauen ausgesprochen haben, möchte ich hiermit Danke sagen!

Auch das kommende Jahr wird wieder viele Herausforderungen für uns bereit halten. Es gilt den Bau des Hafens weiterhin konstruktiv zu begleiten. Die Beratungen des Haushalts stehen an, hier werden die Grundlagen für die weitere Entwicklung Teltows in den kommenden Jahren gelegt. Schon bald soll der Regionalausschuss eingesetzt werden, ein wichtiges Zeichen um die regionale Zusammenarbeit  fortzuführen und zu vertiefen. Gleich zu Jahresbeginn stehen drei Punkte auf den Tagesordnungen der Ausschüsse, die mit unserer Fraktion verbunden sind:

Unsere Anfrage zur Integration der Asylbewerber wird in Sozialausschuss und SVV behandelt. Gerade in Zeiten von Pegida gilt es ohne ideologische Scheuklappen Probleme zu benennen. Vielleicht hilft hier ja gerade in der Weihnachtszeit der Blick auf das berühmteste aller „Flüchtlingskinder“: Ausgestoßen und am Rande der Gesellschaft, nicht in einer Unterkunft, sondern in einem Stall, kam Jesus Christus auf die Welt. Schon kurz nach seiner Geburt musste die Familie vor den Häschern des Herodes nach Ägypten fliehen.  Aber auch viele unserer Familien kennen noch Flucht und Vertreibung aus der Erfahrung ihrer Eltern oder Großeltern. Es gilt die Probleme zu benennen und Lösungsvorschläge anzubieten, Gedankengut das unseren Werten widerspricht, egal aus welcher Ecke es kommt, entgegenzutreten und für unsere Wertvorstellungen einzutreten. Und es gilt denen, die unserer Hilfe am meisten bedürfen, mit Nächstenliebe zu begegnen.

Noch in der alten Zusammensetzung beantragte unsere Fraktion erfolgreich den Umzug der Mühlendorf-Oberschule zum „Bildungscampus“ von OSZ und Hoffbauer-Schule, sowie die Kooperation mit dem OSZ auf dem Weg zum Abitur. In den freiwerdenden Räumen im Wohngebiet Ruhlsdorfer Platz soll eine Grundschule entstehen. Durch Nachfragen unserer Mitglieder im Sozialausschuss blieben wir an diesem Thema dran, im kommenden Ausschuss wird die Verwaltung über den Stand der Kooperation mit dem Landkreis, im Hinblick auf die gemeinsame gymnasiale Oberstufe, berichten. Sicher wird es auch bei den Beratungen des Haushalts für uns eine wichtige Rolle spielen.

Wenn auch nicht ganz so bedeutend wie die beiden vorgenannten Themen, so ist doch auch die „grüne Lunge von Teltow“, die Buschwiesen, immer wieder Thema der vergangenen Jahre, insbesondere im Umweltausschuss gewesen. Ein erster Weg wurde als Modell für weitere ausgebaut. In der kommenden Sitzungsfolge wird ein Antrag unserer Fraktion zur Beschilderung im Landschaftsschutzgebiet beraten.

Neben den oben genannten Themen wird uns auch im kommenden Jahr die Familienfreundlichkeit unserer Stadt beschäftigen. Neben guten Kita- und Schulangeboten gehört hier insbesondere bezahlbarer Wohnraum für junge Familien dazu. Es ist ärgerlich, dass unsere rot-rote Landesregierung, trotz sprudelnder Einnahmen, die Grunderwerbssteuer erhöhen will. Das trifft sowohl die Familien die ein Eigenheim erwerben wollen, als auch jene die eine bezahlbare Wohnung zur Miete suchen. Wir brauchen in Teltow beides: Eigenheime und Mietwohnungen die sich die Teltower leisten können.

Nicht zu vergessen die Wirtschaft. Wir setzen uns für ein investitionsfreundliches Klima in unserer Stadt ein. Es sind die Unternehmer, insbesondere in Klein- und Mittelständischen Betrieben, die Arbeitsplätze für die Bürger unserer Stadt schaffen und die es uns durch ihre Steuern ermöglichen, Teltow zu gestalten.

Es gibt auch im kommenden Jahr 2015 viel zu tun, wir packen es an.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Festtage und ein gesegnetes neues Jahr!

Ronny Bereczki
Vorsitzender der CDU-Fraktion